Ein PVT-Kollektor kombiniert Photovoltaik und thermische Solarnutzung in einem einzigen Modul – ein Produkt, das viele Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer noch gar nicht kennen, obwohl es sich als Wärmequelle für Wärmepumpen bereits bewährt hat.
Was ist ein PVT-Kollektor?
PVT steht für die Kombination aus Photovoltaik und Therme in einem Modul: Es erzeugt gleichzeitig Strom und nutzbare Wärme. Weil dieses Prinzip vielen Kundinnen und Kunden unbekannt ist, braucht die Beratung dazu etwas mehr Zeit als bei klassischen Lösungen – das grosse Interesse an der Technologie ist aber vorhanden.
Wie funktioniert die Kombination mit einer Wärmepumpe?
Ein häufiges Missverständnis: Die Wärme aus dem thermischen Teil des PVT-Moduls lässt sich nicht direkt nutzen, etwa für Warmwasser. Es braucht immer eine Wärmepumpe als Wärmeerzeuger. Der PVT-Kollektor liefert dieser Wärmepumpe jedoch eine zusätzliche oder alternative Wärmequelle – neben der klassischen Erdwärmesonde.
Für wen eignet sich PVT?
- Neue Anlagen: als alleinige Wärmequelle oder in Kombination mit einer Erdsonde
- Bestehende, zu kurze Erdsonden: Viele Erdsondenanlagen, die vor 20 bis 25 Jahren realisiert wurden, sind nach heutigen Massstäben knapper dimensioniert und daher tendenziell zu kurz. Ein PVT-Kollektor lässt sich hier als zweite Wärmequelle ergänzen, ohne die bestehende Anlage komplett zu ersetzen.
Warum TerraSol AG als Spezialist
Es gibt bislang nur wenige Anbieter, die PVT-Lösungen umsetzen: Viele Installateure kennen die Technik noch nicht, und auch Wärmepumpenhersteller sind auf die komplette Umsetzung von PVT in Kombination mit einer Wärmepumpe oft noch nicht eingestellt. Die TerraSol AG hat sich das nötige Know-how in den letzten Jahren durch eigene Anlagenrealisationen aufgebaut und agiert dabei als Schnittstelle zwischen Produkt und Lösung – als gelisteter Händler eines PVT-Herstellers können wir teilweise auch die entsprechenden Produkte direkt liefern.
Beratung vor Ort statt Standardlösung
Weil PVT-Anlagen noch wenig bekannt sind, braucht eine seriöse Beratung dazu etwas mehr Zeit als bei einer klassischen Wärmepumpe. Wir schauen uns die Ausgangslage jeweils vor Ort an und erklären die Vor- und Nachteile der verschiedenen Varianten – etwa ob sich eine Erdsonde realisieren lässt oder ob ein PVT-Kollektor die passendere oder ergänzende Wärmequelle ist. So lässt sich für praktisch jede Liegenschaft eine geeignete Lösung finden.
Zertifizierung als Qualitätsmerkmal
Als Fachpartner der Fachvereinigung Wärmepumpen Schweiz (FWS) sind wir zudem zertifiziert für den Einbau von Wärmepumpensystem-Modulen – eine Zertifizierung, die bei manchen Förderprogrammen sogar Voraussetzung ist. In Kombination mit unserer Erfahrung in der Umsetzung von PVT-Anlagen erhalten Sie eine Beratung, die sowohl die Technik als auch die Fördermöglichkeiten im Blick behält.
Häufige Fragen zu PVT-Anlagen
Ist die Technologie bewährt? Ja. PVT-Module gelten als gut untersuchte Technologie – unbekannt ist sie vor allem deshalb, weil bislang wenige Betriebe damit arbeiten, nicht weil sie neu oder unerprobt wäre.
Reicht ein PVT-Kollektor allein für Warmwasser? Nein. Der PVT-Kollektor liefert Wärme an die Wärmepumpe, die daraus nutzbare Energie für Heizung und Warmwasser erzeugt. Ohne Wärmepumpe lässt sich die gewonnene Wärme nicht direkt nutzen.
Kann ich meine bestehende Erdsonde behalten? In vielen Fällen ja. Gerade bei älteren, knapper dimensionierten Erdsonden lässt sich ein PVT-Kollektor als zweite Wärmequelle ergänzen, statt die gesamte Anlage zu erneuern.
Fazit
Der PVT-Kollektor ist eine noch wenig bekannte, aber gut untersuchte Lösung, um Photovoltaik und Wärmegewinnung in einem Modul zu vereinen. Ob als Wärmequelle für eine neue Anlage oder als Ergänzung einer bestehenden, zu kurz dimensionierten Erdsonde: Mit der richtigen Beratung lässt sich für praktisch jede Situation eine passende Lösung finden.
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